Studieren ohne klassische Matura ist in Österreich möglich, aber nicht über einen einzigen einheitlichen Weg.
Die wichtigsten Möglichkeiten sind die Berufsreifeprüfung, die Studienberechtigungsprüfung und an Fachhochschulen der Zugang über eine einschlägige berufliche Qualifikation mit möglichen Zusatzprüfungen.
Entscheidend ist, was du studieren möchtest. Wer möglichst viele Studien offenhalten will, braucht meist die Berufsreifeprüfung. Wer bereits genau weiß, welche Studienrichtung es sein soll, kann mit der Studienberechtigungsprüfung schneller ans Ziel kommen. Wer eine passende Lehre, BMS oder Berufserfahrung hat, sollte zusätzlich den direkten FH-Zugang prüfen.
Die drei wichtigsten Wege ins Studium
Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung und FH-Zugang
Viele meinen mit „Studieren ohne Matura“ eigentlich: kein klassischer Abschluss an AHS oder BHS. Ganz ohne Nachweis geht es aber selten. Meist braucht es eine Ersatzprüfung, eine berufliche Qualifikation oder ein hochschulspezifisches Aufnahmeverfahren.
| Weg | Wofür geeignet? | Wichtigster Unterschied |
|---|---|---|
| Berufsreifeprüfung | Für Personen mit Lehre, BMS, Meisterprüfung oder anderer anerkannter Vorbildung. | Sie ist der Matura gleichgestellt und eröffnet grundsätzlich den breiten Hochschulzugang. |
| Studienberechtigungsprüfung | Für Personen, die eine bestimmte Studienrichtung oder Studienrichtungsgruppe anstreben. | Sie berechtigt fachgebunden, also nicht automatisch für jedes beliebige Studium. |
| FH-Zugang mit beruflicher Qualifikation | Für Personen mit einschlägiger beruflicher Qualifikation, etwa Lehre oder BMS passend zum Studiengang. | Die Fachhochschule entscheidet, welche Qualifikation passt und ob Zusatzprüfungen nötig sind. |
| Externistenreifeprüfung | Für Personen, die die volle klassische Matura extern nachholen möchten. | Umfangreicher als andere Wege, dafür ein breiter Reifeprüfungsabschluss. |
Wenn du grundsätzlich noch zwischen Universität und Fachhochschule schwankst, hilft der Beitrag Uni oder FH nach der Matura?. Für die Finanzierung solltest du außerdem früh die Studienbeihilfe in Österreich prüfen.
Welcher Weg passt zu welchem Ziel?
Der richtige Weg hängt davon ab, ob du schon eine klare Studienrichtung hast, wie schnell du starten möchtest, welche Vorbildung du mitbringst und ob du später vielleicht noch einmal das Studium wechseln willst.
| Ziel | Meist sinnvoller Weg | Warum? |
|---|---|---|
| Ich will mir viele Studien offenhalten | Berufsreifeprüfung | Sie ist der Matura gleichgestellt und breiter einsetzbar als eine fachgebundene Studienberechtigung. |
| Ich weiß genau, welches Studium ich machen will | Studienberechtigungsprüfung | Sie kann zielgerichteter sein, gilt aber nur für die passende Studienrichtungsgruppe. |
| Ich habe eine passende Lehre oder BMS | FH-Zugang mit beruflicher Qualifikation prüfen | Einige FH-Studiengänge ermöglichen den Zugang mit einschlägiger Qualifikation und Zusatzprüfungen. |
| Ich bin Lehrling und möchte parallel die Matura machen | Lehre mit Matura | Das Fördermodell kann Vorbereitungskurse und Teilprüfungen kostenlos ermöglichen. |
| Ich möchte später vielleicht an die Uni wechseln | Berufsreifeprüfung oder passende Studienberechtigungsprüfung sorgfältig prüfen | Ein Studienabschluss nach Studienberechtigungsprüfung kann spätere Wege öffnen, aber der erste Zugang bleibt fachgebunden. |
Berufsreifeprüfung
Der breiteste Weg zur Hochschulreife
Die Berufsreifeprüfung ist für viele Erwachsene und beruflich Qualifizierte der wichtigste Weg zur Matura. Sie ist in Österreich der Reifeprüfung einer höheren Schule gleichgestellt. Das macht sie besonders interessant, wenn du noch nicht sicher bist, ob du später an Universität, Fachhochschule, Pädagogischer Hochschule, Privatuniversität oder Kolleg studieren möchtest.
Die Berufsreifeprüfung besteht aus vier Teilprüfungen: Deutsch, Mathematik, lebende Fremdsprache und Fachbereich. Der Fachbereich hat einen Bezug zur beruflichen Vorbildung. Zur letzten Teilprüfung darf man nicht vor Vollendung des 19. Lebensjahres antreten.
| Teilprüfung | Was geprüft wird | Typischer Stolperpunkt |
|---|---|---|
| Deutsch | Schriftliche Klausur und mündliche Prüfung mit Präsentation und Diskussion. | Viele unterschätzen Textsorten, Argumentation und Zeitmanagement. |
| Mathematik | Schriftliche Klausur auf Reifeprüfungsniveau, bei Bedarf mit Kompensationsprüfung. | Mathematik braucht oft längere Vorbereitung, besonders nach längerer Schulpause. |
| Lebende Fremdsprache | Nach Wahl schriftlich oder mündlich, meist Englisch. | Regelmäßige Sprachpraxis ist wichtiger als kurzfristiges Auswendiglernen. |
| Fachbereich | Berufsbezogener Prüfungsteil mit schriftlicher und mündlicher Komponente. | Der Fachbereich sollte gut zur eigenen Vorbildung passen. |
Für Personen mit Lehre ist auch der Weg über Lehre mit Matura in Österreich wichtig. Wenn du in der Steiermark startest, kann der Beitrag Lehre mit Matura Basiskurs Steiermark helfen.
Studienberechtigungsprüfung
Der gezielte Zugang zu einer Studienrichtung
Die Studienberechtigungsprüfung ist sinnvoll, wenn du bereits ziemlich genau weißt, welches Studium du machen möchtest. Sie berechtigt nicht allgemein wie die Matura, sondern für eine bestimmte Studienrichtung beziehungsweise Studienrichtungsgruppe. Das kann ein Vorteil sein, wenn du schnell und fokussiert auf ein konkretes Ziel hinarbeiten willst.
Vorausgesetzt werden unter anderem ein Mindestalter von 20 Jahren und eine erfolgreiche berufliche oder außerberufliche Vorbildung über die allgemeine Schulpflicht hinaus. Der Antrag wird bei jener Universität, Pädagogischen Hochschule oder Fachhochschule eingebracht, an der ein passendes Studium eingerichtet ist.
| Merkmal | Studienberechtigungsprüfung | Warum wichtig? |
|---|---|---|
| Mindestalter | 20 Jahre | Jüngere Bewerber:innen müssen meist einen anderen Weg wählen oder warten. |
| Gültigkeit | Für eine Studienrichtungsgruppe. | Ein späterer Wechsel in eine ganz andere Richtung kann schwierig werden. |
| Umfang | Fünf Prüfungen. | Der Aufwand ist geringer als eine volle Matura, aber trotzdem anspruchsvoll. |
| Zuständigkeit | Rektorat der passenden Universität, Pädagogischen Hochschule oder Fachhochschule. | Die konkrete Hochschule ist für Inhalte und Zulassung wichtig. |
| Nach dem ersten Abschluss | Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium kann weitere Studienwege öffnen. | Der erste Zugang bleibt aber an die Studienberechtigung gebunden. |
Wenn du später ins Studium startest, werden organisatorische Begriffe schnell wichtig. Eine einfache Erklärung findest du im Beitrag Was ist die Matrikelnummer in Österreich?.
Fachhochschule ohne Matura
Zugang über berufliche Qualifikation
An Fachhochschulen ist der Zugang ohne klassische Matura besonders praxisnah geregelt. Neben allgemeiner Universitätsreife oder Studienberechtigung kann auch eine einschlägige berufliche Qualifikation ausreichen. Ob diese passt, entscheidet die jeweilige Fachhochschule beziehungsweise Studiengangsleitung.
In vielen Fällen werden Zusatzprüfungen verlangt, etwa in Deutsch, Mathematik oder Englisch. Diese Zusatzprüfungen sollen sicherstellen, dass die Grundlagen für das gewählte Studium vorhanden sind. Welche Prüfungen nötig sind, hängt stark vom Studiengang ab.
| Ausgangslage | Was möglich ist | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Lehrabschluss passend zum Studium | Zugang zu einschlägigen FH-Bachelorstudien kann möglich sein. | Der Lehrberuf muss fachlich zum Studiengang passen. |
| Berufsbildende mittlere Schule | Kann als berufliche Qualifikation anerkannt werden. | Zusatzprüfungen können trotzdem erforderlich sein. |
| Berufserfahrung | Kann je nach FH und Studium eine Rolle spielen. | Nachweise über Tätigkeit, Dauer und Inhalte vorbereiten. |
| Nicht einschlägige Ausbildung | Zugang ist schwieriger. | Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung prüfen. |
| Gesundheitsstudium | Zusätzliche Aufnahme- und Eignungsverfahren sind häufig. | Fristen, Tests und Nachweise sehr früh kontrollieren. |
Für den Studienstart an einer FH oder Uni ist eine realistische Planung wichtig. Typische Fehler beim Einstieg erklärt der Beitrag Studienfehler beim Studienstart vermeiden.
Kosten, Dauer und Planung
Was du vor der Entscheidung vergleichen solltest
Die Kosten beim Studieren ohne Matura unterscheiden sich stark. Die Berufsreifeprüfung kann je nach Anbieter, Kursform und Fördermöglichkeit mehrere Kursmodule umfassen. Die Studienberechtigungsprüfung kann je nach Hochschule, Vorbereitung und Prüfungsform unterschiedlich teuer sein. Bei FH-Zusatzprüfungen hängt vieles vom konkreten Studiengang ab.
| Weg | Kostenrisiko | Dauer realistisch einschätzen |
|---|---|---|
| Berufsreifeprüfung | Vorbereitungskurse können kostenpflichtig sein; für Lehrlinge im Fördermodell kann sie kostenlos sein. | Oft ein bis mehrere Jahre, je nach Vorbildung, Kursmodell und Lerntempo. |
| Studienberechtigungsprüfung | Kosten hängen von Hochschule, Vorbereitung und Prüfungen ab. | Häufig kürzer als die volle Berufsreifeprüfung, aber nur bei klarer Studienrichtung sinnvoll. |
| FH-Zugang über berufliche Qualifikation | Zusatzprüfungen oder Vorbereitungskurse können je nach FH anfallen. | Kann schneller sein, wenn die Qualifikation gut passt. |
| Externistenreifeprüfung | Vorbereitung meist umfangreicher und daher potenziell teurer. | Oft der längste Weg, dafür mit klassischem Maturaabschluss. |
Wichtig ist auch die Studienfinanzierung danach. Studienbeihilfe kann für ordentliche Studierende an österreichischen Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und weiteren anerkannten Hochschulen relevant sein, wenn die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Fristen und Aufnahmeverfahren nicht unterschätzen
Auch wenn der Zugang ohne Matura geklärt ist, heißt das noch nicht, dass du automatisch einen Studienplatz bekommst. Für viele Studien gibt es Aufnahmeverfahren, Eignungstests, Bewerbungsfristen oder begrenzte Studienplätze.
| Bereich | Was du prüfen musst | Warum wichtig? |
|---|---|---|
| Öffentliche Universität | Zulassungsfrist, Aufnahmeverfahren und besondere Studienbedingungen. | Die allgemeine Frist gilt nicht für alle Studien. |
| Fachhochschule | Bewerbungsfrist, Aufnahmeverfahren und Zusatzprüfungen. | FH-Studienplätze sind begrenzt. |
| Pädagogische Hochschule | Eignungsverfahren, Studienberechtigung und Fristen. | Lehramtsstudien haben eigene Anforderungen. |
| Privathochschule oder Privatuniversität | Zugang, Aufnahme, Kosten und Anerkennung. | Gebühren und Aufnahmeprozesse können stark variieren. |
So triffst du die richtige Entscheidung
Praktische Checkliste vor dem Start
Bevor du dich für einen Weg entscheidest, solltest du nicht nur die formale Zulassung betrachten. Entscheidend ist, ob der Weg zu deinem Alter, deiner Vorbildung, deinem Beruf, deinem Geldbudget und deinem Studienziel passt.
- Studienziel klären: Wenn du noch unsicher bist, ist die Berufsreifeprüfung meist flexibler als die Studienberechtigungsprüfung.
- Hochschule direkt fragen: Besonders bei FH-Zugang über berufliche Qualifikation entscheidet die konkrete Hochschule.
- Kosten schriftlich prüfen: Kursgebühren, Prüfungsgebühren, Lernmaterial, Fahrtkosten und mögliche Verdienstausfälle einrechnen.
- Zeit ehrlich planen: Neben Vollzeitjob, Familie oder Lehre braucht Vorbereitung regelmäßige Lernzeit.
- Aufnahmeverfahren einplanen: Der Zugangsnachweis ersetzt nicht automatisch einen Studienplatz.
- Studienbeihilfe früh prüfen: Finanzierung sollte nicht erst nach der Zulassung geklärt werden.
- Studienwechsel bedenken: Fachgebundene Wege sind riskanter, wenn du später in eine ganz andere Richtung wechseln willst.
Wer noch unsicher ist, ob Studium oder direkter Berufseinstieg besser passt, sollte auch Alternativen mit guter Berufsperspektive vergleichen. Ein Einstiegspunkt ist der Beitrag Bestbezahlte Berufe ohne Studium in Österreich.
Fazit
Studieren ohne Matura ist in Österreich möglich, aber der richtige Weg hängt stark vom Ziel ab. Die Berufsreifeprüfung bietet den breitesten Zugang, die Studienberechtigungsprüfung ist ein gezielter Weg zu einer bestimmten Studienrichtungsgruppe, und an Fachhochschulen kann eine einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen ausreichen.
Die wichtigste Entscheidung lautet daher nicht nur „Kann ich ohne Matura studieren?“, sondern: Welcher Zugang passt zu meinem Wunschstudium, meiner Vorbildung und meiner langfristigen Planung? Wer Hochschule, Fristen, Kosten und Aufnahmeverfahren früh prüft, vermeidet teure Umwege.
Häufige Fragen und Quellen
FAQ: Studieren ohne Matura in Österreich
Kann man in Österreich wirklich ohne Matura studieren?
Ja, aber meistens braucht man einen alternativen Nachweis. Die wichtigsten Wege sind Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung oder an Fachhochschulen eine einschlägige berufliche Qualifikation mit möglichen Zusatzprüfungen.
Was ist der Unterschied zwischen Berufsreifeprüfung und Studienberechtigungsprüfung?
Die Berufsreifeprüfung ist der Matura gleichgestellt und eröffnet grundsätzlich einen breiten Hochschulzugang. Die Studienberechtigungsprüfung ist fachgebunden und gilt nur für eine bestimmte Studienrichtung beziehungsweise Studienrichtungsgruppe.
Welcher Weg ist besser, wenn ich noch nicht weiß, was ich studieren will?
Wenn du noch unsicher bist, ist die Berufsreifeprüfung meist flexibler. Die Studienberechtigungsprüfung ist eher sinnvoll, wenn du dein Wunschstudium bereits klar gewählt hast.
Kann ich mit Lehrabschluss studieren?
Ja, aber nicht automatisch jedes Studium. Mit Lehrabschluss kannst du die Berufsreifeprüfung machen, über Lehre mit Matura gehen oder bei passender Fachrichtung einen FH-Zugang mit beruflicher Qualifikation und Zusatzprüfungen prüfen.
Kann ich mit BMS-Abschluss an eine Fachhochschule?
Das kann möglich sein, wenn die BMS fachlich zum gewünschten FH-Studiengang passt. Die Fachhochschule entscheidet, ob die Qualifikation anerkannt wird und welche Zusatzprüfungen nötig sind.
Kann ich mit Studienberechtigungsprüfung später das Studium wechseln?
Ein Wechsel innerhalb der passenden Studienrichtungsgruppe kann möglich sein. Ein Wechsel in eine völlig andere Richtung ist schwieriger, weil die Studienberechtigungsprüfung nicht allgemein wie die Matura gilt.
Wie viele Prüfungen hat die Studienberechtigungsprüfung?
Die Studienberechtigungsprüfung umfasst fünf Prüfungen: eine schriftliche Arbeit über ein allgemeines Thema, Pflichtprüfungen für die gewählte Studienrichtungsgruppe und ein oder mehrere Wahlfächer.
Wie viele Prüfungen hat die Berufsreifeprüfung?
Die Berufsreifeprüfung besteht aus vier Teilprüfungen: Deutsch, Mathematik, lebende Fremdsprache und Fachbereich.
Ab welchem Alter kann man die Studienberechtigungsprüfung machen?
Für die Studienberechtigungsprüfung gilt grundsätzlich ein Mindestalter von 20 Jahren. Zusätzlich ist eine Vorbildung über die allgemeine Schulpflicht hinaus erforderlich.
Ab welchem Alter kann man die Berufsreifeprüfung abschließen?
Zur letzten Teilprüfung der Berufsreifeprüfung darf man nicht vor Vollendung des 19. Lebensjahres antreten. Einzelne Teilprüfungen können je nach Situation schon davor möglich sein.
Kann ich ohne Matura Medizin studieren?
Grundsätzlich kann eine passende Studienberechtigungsprüfung für die Studienrichtungsgruppe Medizinische und Veterinärmedizinische Studien relevant sein. Zusätzlich bleibt aber das Aufnahmeverfahren für Medizin entscheidend.
Kann ich ohne Matura Lehramt studieren?
Lehramtsstudien gehören zu einer eigenen Studienrichtungsgruppe. Ein Zugang über Studienberechtigungsprüfung kann möglich sein, zusätzlich sind aber Eignungs- und Aufnahmeverfahren zu beachten.
Was kostet Studieren ohne Matura?
Die Kosten hängen stark vom Weg ab. Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, Vorbereitungskurse und FH-Zusatzprüfungen können je nach Anbieter unterschiedlich viel kosten. Für Lehrlinge kann Lehre mit Matura im Fördermodell kostenlos sein.
Bekomme ich Studienbeihilfe, wenn ich ohne Matura studiere?
Studienbeihilfe kann auch für ordentliche Studierende relevant sein, die über einen alternativen Zugang ins Studium gekommen sind. Entscheidend sind die allgemeinen Voraussetzungen wie soziale Förderungswürdigkeit, günstiger Studienerfolg und Altersgrenzen.
Ist ein FH-Studium ohne Matura leichter als ein Uni-Studium ohne Matura?
Nicht unbedingt. Der FH-Zugang kann für beruflich Qualifizierte direkter sein, aber Aufnahmeverfahren, Zusatzprüfungen, begrenzte Studienplätze und hohe Anwesenheit können anspruchsvoll sein.
Sollte ich zuerst die Hochschule kontaktieren?
Ja. Besonders bei Studienberechtigungsprüfung und FH-Zugang über berufliche Qualifikation sollte die gewünschte Hochschule früh kontaktiert werden, weil Zuständigkeit, Zusatzprüfungen und Fristen unterschiedlich sein können.
Quellen
- oesterreich.gv.at: Studienberechtigungsprüfung – offizielle Informationen zu Voraussetzungen, Studienrichtungsgruppen, Prüfungen und Zuständigkeit.
- Bundesministerium für Bildung: Berufsreifeprüfung – offizielle Informationen zu Gleichstellung, Voraussetzungen, Teilprüfungen, Zulassung und Prüfungsvorbereitung.
- Studienwahl.at: Voraussetzungen und Fristen – Überblick zu Hochschulzugang, FH-Zugang mit beruflicher Qualifikation, Aufnahmeverfahren und Zulassungsfristen.
- Fachhochschulen.ac.at: Fachhochschulen in Österreich – Orientierung zu FH-Studiengängen, Hochschulen und Studienwahl.
- Studienbeihilfenbehörde: Studienbeihilfe – offizielle Informationen zu Anspruch, förderfähigen Studien, Studienerfolg und Studienwechsel.
- erwachsenenbildung.at: Studienberechtigungsprüfung – verständliche Zusatzinformationen zum zweiten Bildungsweg und zur Studienberechtigungsprüfung.













