Im Pongau steht ein langfristiges Bildungsprojekt bevor: Der Standort St. Rupert in Bischofshofen wird in den kommenden Jahren so umgebaut, dass dort künftig zwei Schulen unter einem Dach geführt werden können.
Ab dem Schuljahr 2029/30 sollen das Missionsprivatgymnasium St. Rupert und das Elisabethinum gemeinsam am Kreuzberg arbeiten. Für viele Familien, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ist das eine wichtige Weichenstellung für die Bildungsregion.
Zusammenfassung
- St. Rupert in Bischofshofen soll für zwei Schulen baulich angepasst werden.
- Ab dem Schuljahr 2029/30 ist ein gemeinsamer Bildungsstandort geplant.
- Bis Herbst 2029 bleibt der Schulbetrieb in St. Johann unverändert bestehen.
- Jetzt startet die Planungsphase für Umbau und Adaptierung am Standort St. Rupert.
- Ziel ist es, beide traditionsreichen Schulen langfristig zu sichern.
Für wen ist das wichtig?
Das Thema betrifft vor allem Familien im Pongau, Schülerinnen und Schüler beider Schulen, Lehrkräfte sowie alle, die sich für Bildungsstandorte in der Region interessieren. Auch für Bischofshofen und St. Johann ist das Projekt relevant, weil es die künftige Schulstruktur im Bezirk sichtbar verändert.
Was ändert sich jetzt?
Unmittelbar ändert sich für den laufenden Schulalltag noch nichts. Der Betrieb am Elisabethinum in St. Johann bleibt bis Herbst 2029 bestehen. Gleichzeitig beginnt aber die konkrete Planungsphase für den künftigen gemeinsamen Standort in Bischofshofen. Dort müssen in den nächsten Jahren Räume angepasst und zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden, damit zwei Schulen mit ihren jeweiligen Profilen an einem Ort bestehen können.

Wichtige Termine und Fristen
- Frühjahr 2026: Start der Planungsphase für das Zukunftsmodell
- Bis Herbst 2029: Schulbetrieb in St. Johann läuft wie bisher weiter
- Schuljahr 2029/30: geplanter gemeinsamer Start am Standort St. Rupert in Bischofshofen
Warum St. Rupert umgebaut wird
Hinter dem Projekt steht das Ziel, beide Schulstandorte langfristig abzusichern und die vorhandenen Ressourcen besser zu bündeln. Der neue Bildungsstandort soll moderne Lernbedingungen schaffen und zugleich die Traditionen und Schwerpunkte beider Schulen erhalten. Geplant ist also keine einfache Zusammenlegung ohne Profil, sondern ein gemeinsamer Standort mit zwei eigenständigen Schulformen.
Das gilt in der Region konkret
Für den Pongau ist das Projekt mehr als ein normaler Umbau. Es geht um einen neuen Bildungsstandort mit regionaler Bedeutung. Bischofshofen gewinnt damit weiter an Gewicht als Schulort, während in St. Johann die Frage offen bleibt, wie das bisherige Gebäude des Elisabethinums künftig genutzt wird. Für Eltern und Jugendliche ist vor allem wichtig, dass der Wechsel nicht sofort erfolgt, sondern mit mehreren Jahren Vorlauf vorbereitet wird.
Was das für Betroffene bedeutet
Für bestehende Klassen bringt die Ankündigung vor allem Planungssicherheit. Familien wissen, dass bis Herbst 2029 der Schulbetrieb am bisherigen Standort aufrecht bleibt. Für jüngere Jahrgänge wird der gemeinsame Standort in Bischofshofen dagegen schon Teil ihrer weiteren Schulplanung sein. Die jetzigen ersten Klassen des Elisabethinums gelten bereits als jene Jahrgänge, die ihre Matura am neuen gemeinsamen Standort ablegen werden.
Was noch offen ist
Noch nicht abschließend geklärt ist, wie die künftige Nutzung des bisherigen Schulgebäudes in St. Johann aussehen wird. Auch Details zur baulichen Umsetzung, zur Raumaufteilung und zur verkehrlichen Organisation werden erst in der laufenden Planungsphase konkretisiert. Klar ist aber bereits, dass am Standort St. Rupert in den nächsten Jahren mehr Platz geschaffen werden muss.
Einordnung für Salzburg
Das Vorhaben zeigt, wie stark Bildungsstandorte heute auch wirtschaftlich und organisatorisch gedacht werden. Im Fall von St. Rupert und Elisabethinum soll genau daraus ein langfristig tragfähiges Modell entstehen. Für Salzburg ist das ein bemerkenswertes Signal, weil hier zwei traditionsreiche Schulen nicht gegeneinander, sondern in einem gemeinsamen Zukunftsmodell weitergeführt werden sollen.













