In Feldbach haben rund 500 Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium des BRG/BORG Feldbach ihre langjährige Lehrerin Doris Lorger verabschiedet. Die engagierte Professorin für Französisch und Italienisch wechselt nach Graz und ist seit 1. März 2026 Direktorin des BG/BRG Kirchengasse.
Bild = Symbolbild, NICHT Dorig Lorger!
Der Abschied war deshalb so emotional, weil Doris Lorger nicht nur unterrichtet hat, sondern über viele Jahre weit mehr für die Schule war: Schüler- und Bildungsberaterin, Mentorin, Fachkoordinatorin, Klassenvorständin und eine wichtige Ansprechperson für das Kollegium.
Genau diese Mischung aus Unterricht, Beratung und Schulentwicklung erklärt, warum ihr Wechsel in Feldbach als großer Verlust empfunden wird – und warum ihr neuer Schritt nach Graz gleichzeitig als logische Weiterentwicklung ihrer Laufbahn gesehen wird.
| Thema | Infos |
|---|---|
| Lehrerin | Doris Lorger, Französisch und Italienisch |
| Bisherige Schule | BRG/BORG Feldbach |
| Neue Schule | BG/BRG Kirchengasse in Graz |
| Neuer Posten | Direktorin seit 1. März 2026 |
| Abschied in Feldbach | Rund 500 Schüler:innen und das Kollegium verabschiedeten sie |
| Warum sie so beliebt war | Unterricht, Beratung, Mentoring, Sprachenförderung und viel Engagement über den Unterricht hinaus |
Warum der Abschied in Feldbach so besonders war
Die Reaktion der Schulgemeinschaft zeigt, wie eng Doris Lorger mit der Schule verbunden war
Ein Abschied mit viel Gefühl und sichtbarer Wertschätzung
Der Wechsel von Doris Lorger wurde in Feldbach nicht einfach nur intern bekanntgegeben. Laut Bericht wurde sie von der gesamten Schulgemeinschaft mit einem „lachenden und einem weinenden Auge“ verabschiedet. Das ist mehr als eine schöne Formulierung. Es zeigt, dass dieser Wechsel gleichzeitig zwei Seiten hat: Auf der einen Seite die Freude über ihre neue Leitungsfunktion in Graz, auf der anderen Seite der echte Verlust für eine Schule, an der sie über viele Jahre stark mitgeprägt hat.
Besonders auffällig ist die Zahl der beteiligten Schüler:innen. Rund 500 Jugendliche sowie Lehrerinnen und Lehrer nahmen Abschied. Dazu kamen rührende Gesten schon in den Tagen davor, und sogar das Kollegium überraschte sie mit einem eigenen Song. Solche Abschiedsmomente entstehen an Schulen meist nicht wegen eines bloßen Jobwechsels, sondern weil eine Person über längere Zeit sichtbar prägend war.
Warum Doris Lorger in Feldbach so geschätzt wurde
- Sie war mehr als nur Fachlehrerin: Doris Lorger unterrichtete in Feldbach Französisch und Italienisch. Ihre Rolle ging aber laut Laudatio des Direktors weit über den normalen Unterricht hinaus. Sie war Klassenvorständin, Fachkoordinatorin für Italienisch und Französisch, Mitglied im SQA-Team, Mentorin im Schulpraktikum und Unterrichtspraktikum, Mentorin in der Induktionsphase, Dienststellenobfrau, Mitglied im Schulgemeinschaftsausschuss, Vorsitzende des gewerkschaftlichen Betriebsausschusses sowie Schüler- und Bildungsberaterin. Genau diese Vielzahl an Aufgaben zeigt, dass sie nicht nur im Klassenzimmer, sondern auf vielen Ebenen Verantwortung übernommen hat.
- Sie hat konkrete Angebote an der Schule aufgebaut: Laut Laudatio wurden unter ihrer Führung die externen Sprachzertifikate PLIDA und DELF eingeführt. Außerdem brachte sie die Brüsselreise für Schülerinnen und Schüler mit Französisch in der Langform auf den Weg. Das ist deshalb wichtig, weil solche Angebote den Unterricht greifbarer machen und den Schulstandort fachlich stärken. Wer eine Schule nicht nur verwaltet, sondern inhaltlich weiterentwickelt, bleibt meist besonders in Erinnerung.
- Sie war eine zentrale Ansprechperson für Jugendliche: Schon vor ihrem Wechsel war Doris Lorger in Feldbach auch als Schüler- und Bildungsberaterin sichtbar. Das macht verständlich, warum ihr Abschied gerade bei Schülerinnen und Schülern so emotional aufgenommen wurde. Wer junge Menschen in Fragen der Schullaufbahn, im Umgang mit Belastungen oder bei persönlichen Entscheidungen begleitet, baut oft eine andere Nähe auf als jemand, der „nur“ seinen Unterricht hält.
Um welche Lehrerin und welche Schulen es genau geht
Von Feldbach an eine traditionsreiche Grazer Schule
Das BRG/BORG Feldbach
Das BRG/BORG Feldbach beschreibt sich selbst als „Gymnasium im Vulkanland“ und bietet sowohl ein achtjähriges Realgymnasium als auch ein vierjähriges Oberstufenrealgymnasium an. Auf der Website wird betont, dass sowohl breit gefächerte Allgemeinbildung als auch die Förderung persönlicher Stärken wichtig sind. Genau in diesem Umfeld war Doris Lorger viele Jahre tätig und hat ihren Schwerpunkt besonders im sprachlichen Bereich gesetzt.
Die Schule ist also nicht irgendein kleiner Standort, sondern ein Gymnasium mit mehreren Bildungswegen und einem klaren Profil. Wer dort über 14 Jahre hinweg fachlich, organisatorisch und beratend wirkt, prägt automatisch viele Schülergenerationen mit.
Das BG/BRG Kirchengasse in Graz
Die neue Schule von Doris Lorger ist das BG/BRG Kirchengasse in Graz. Auf der offiziellen Website ist sie bereits als Schulleiterin eingetragen. Die Schule bietet ein sprachlich starkes Profil mit mehreren Fremdsprachen, bilingualem Unterricht und zusätzlichen Bildungsangeboten. Auf der Angebotsseite werden unter anderem bilingual unterrichtete Fächer sowie Schwerpunkte in Sprachen und Inklusion hervorgehoben.
Damit passt der Wechsel auch fachlich gut zu ihrem bisherigen Profil. Eine Lehrerin, die in Feldbach Französisch und Italienisch unterrichtet, Sprachzertifikate aufgebaut und Bildungsberatung gemacht hat, übernimmt in Graz eine Schule, die ebenfalls stark im sprachlich-kommunikativen Bereich aufgestellt ist. Genau deshalb wirkt der Schritt nicht zufällig, sondern inhaltlich sehr stimmig.
Warum sie Direktorin wurde und was das über ihren Karriereweg sagt
Der Wechsel wirkt wie ein logischer nächster Schritt
Langjährige Führung im Kleinen vor Führung im Großen
Wer Direktorin wird, muss meist schon vorher Führung gezeigt haben – auch ohne offiziellen Direktionstitel. Genau das lässt sich bei Doris Lorger gut erkennen. Sie war in Feldbach in zahlreichen Rollen aktiv, die Organisation, Kommunikation, Koordination und Verantwortung verlangt haben. Dazu gehören Mentoring, Fachkoordination, Beratung, Teamarbeit und schulische Gremienarbeit. Solche Aufgaben gelten im Schulalltag oft als „stille Führung“, weil sie nicht immer sichtbar auf einem Schild an der Tür stehen, aber für das Funktionieren einer Schule sehr wichtig sind.
Deshalb überrascht der Schritt nach Graz nicht. Der Bericht beschreibt ausdrücklich, dass sie ihre neue Aufgabe mit einer „klaren Vision“ antritt und den Standort Kirchengasse zukunftsorientiert weiterentwickeln will. Auch wenn dort noch keine umfassende programmatische Vorstellung veröffentlicht wurde, deutet diese Formulierung darauf hin, dass der Wechsel nicht als bloße Verwaltungsfunktion gedacht ist, sondern als aktiver Entwicklungsschritt für die Schule.
Warum dieser Wechsel auch für Graz interessant ist
Für das BG/BRG Kirchengasse bedeutet die neue Direktorin nicht nur einen Personalwechsel. Schulen profitieren besonders dann von einer neuen Leitung, wenn diese bereits Erfahrung aus mehreren schulischen Ebenen mitbringt: Unterricht, Beratung, Sprachförderung, Qualitätsentwicklung, Mentoring und Teamarbeit. Genau dieses Profil bringt Doris Lorger aus Feldbach mit. Für Graz ist das deshalb relevant, weil Schulleitung heute meist viel mehr bedeutet als Stundenpläne und Verwaltung. Es geht um Schulklima, Entwicklung, Kommunikation mit Eltern, Unterstützung für Lehrkräfte und das Setzen fachlicher Schwerpunkte.
Was der Fall über Schule und gute Lehrkräfte zeigt
Beliebtheit entsteht nicht nur durch netten Unterricht
Wenn eine Lehrerin von Hunderten Schüler:innen so sichtbar verabschiedet wird, steckt dahinter meist mehr als Beliebtheit im oberflächlichen Sinn. Es geht dann oft um Verlässlichkeit, Präsenz, offene Kommunikation und darum, dass junge Menschen spüren, dass jemand es ernst mit ihnen meint. Genau solche Rollen werden im Schulalltag oft besonders wichtig, wenn es um Orientierung, Übergänge, Krisen oder persönliche Gespräche geht.
Gerade deshalb ist dieser Fall auch über die Einzelperson hinaus interessant. Er zeigt, wie stark Schulen von engagierten Lehrerinnen und Lehrern geprägt werden, die nicht nur ihr Fach unterrichten, sondern eine Schule als sozialen Ort mittragen. Solche Personen fehlen oft nicht nur fachlich, sondern emotional und strukturell.
Warum solche Wechsel trotzdem etwas Gutes haben können – Erfahrung wird weitergegeben
Auch wenn ein Abschied weh tut, sind solche Wechsel im Schulsystem oft ein Zeichen dafür, dass Erfahrung weitergetragen wird. Feldbach verliert eine wichtige Persönlichkeit, Graz gewinnt eine neue Schulleiterin mit viel Praxiswissen. Für das Bildungssystem ist das nicht nur ein Verlust, sondern auch eine Weitergabe von Erfahrung an einen neuen Standort. Gerade wenn Schulleitungen mit Personen besetzt werden, die das Schulgeschehen aus vielen Rollen kennen, kann das für eine Schule sehr wertvoll sein.
FAQ
Seit wann ist Doris Lorger Direktorin in Graz?
Laut Bericht und Schulangaben hat Doris Lorger die Direktion des BG/BRG Kirchengasse mit 1. März 2026 übernommen. Auf der offiziellen Website der Schule ist sie bereits als Schulleiterin angeführt.
Welche Fächer hat sie in Feldbach unterrichtet?
Sie war am BRG/BORG Feldbach Lehrerin für Französisch und Italienisch. Diese sprachliche Ausrichtung passt gut zu ihrer neuen Schule in Graz, die ebenfalls ein starkes Sprachenprofil hat.
Warum wurde ihr Abschied in Feldbach so groß gefeiert?
Weil sie über viele Jahre weit mehr als nur Unterricht gemacht hat. Sie war laut Laudatio unter anderem Schüler- und Bildungsberaterin, Mentorin, Fachkoordinatorin und wichtige Ansprechpartnerin im Schulalltag. Das erklärt die starke emotionale Reaktion der Schulgemeinschaft.
Welche Schule übernimmt sie in Graz?
Sie ist neue Direktorin des BG/BRG Kirchengasse in Graz. Die Schule bietet laut offizieller Website ein sprachlich starkes Bildungsangebot mit mehreren Fremdsprachen, bilingualen Elementen und weiteren Zusatzangeboten.
Was bleibt von ihrer Arbeit in Feldbach besonders in Erinnerung?
Besonders hervorgehoben wurden ihre Arbeit als Schüler- und Bildungsberaterin, die Einführung der Sprachzertifikate PLIDA und DELF sowie ihr Engagement für Projekte wie die Brüsselreise im Französischbereich. Das sind konkrete Spuren, die über eine normale Unterrichtstätigkeit hinausgehen.
Alle Angaben ohne Gewähr!













