Der MedAT 2026 wird wieder ein harter Auswahltest.
Für 1.950 Studienplätze in Human- und Zahnmedizin haben sich 16.880 Personen verbindlich angemeldet; der Test findet am 3. Juli 2026 gleichzeitig in Wien, Innsbruck, Graz und Wels für Linz statt.
Das Wichtigste in Kürze – Fakten
- Anmeldungen: Für den MedAT 2026 gibt es österreichweit 16.880 verbindliche Anmeldungen. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr mit 15.668 Anmeldungen.
- Studienplätze: Insgesamt stehen 1.950 Plätze für Humanmedizin und Zahnmedizin zur Verfügung. Davon entfallen 1.806 Plätze auf Humanmedizin und 144 Plätze auf Zahnmedizin.
- Testtag: Der MedAT findet am Freitag, 3. Juli 2026 statt. Die Testergebnisse sollen in der 32. Kalenderwoche 2026 bekannt gegeben werden.
- Chancen: Rein rechnerisch kommt österreichweit auf rund 8,7 Anmeldungen ein Studienplatz. Die tatsächliche Chance hängt aber stark von Standort, Studienrichtung, Kontingent, Testleistung und tatsächlicher Teilnahme am Testtag ab.
- Vorbereitung: Entscheidend ist nicht nur viel Lernzeit, sondern ein kluger Mix aus BMS, Textverständnis, KFF, SEK und bei Zahnmedizin zusätzlich Manuelle Fertigkeiten.
MedAT 2026 im Überblick
| Faktor | Wert 2026 | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Testtag | 3. Juli 2026 | Alle Standorte testen am selben Tag. |
| Anmeldungen | 16.880 | Die Nachfrage ist gegenüber 2025 deutlich gestiegen. |
| Studienplätze gesamt | 1.950 | 50 Plätze mehr als im Vorjahr. |
| Humanmedizin | 1.806 Plätze | Der größte Teil der Plätze entfällt auf Humanmedizin. |
| Zahnmedizin | 144 Plätze | Zahnmedizin hat deutlich weniger Plätze und eigene Testteile. |
| Ergebnisse | KW 32/2026 | Die Verständigung erfolgt nach Veröffentlichung der Testergebnisse. |
Wie groß sind die Chancen beim MedAT 2026?
Rein rechnerisch liegt die Chance bei rund 11,6 Prozent, wenn man die 1.950 Studienplätze den 16.880 verbindlichen Anmeldungen gegenüberstellt. Diese Zahl ist aber nur eine grobe Orientierung. Sie sagt nicht, wie viele tatsächlich zum Test erscheinen, wie stark einzelne Standorte sind oder wie sich Humanmedizin und Zahnmedizin getrennt entwickeln.
Wichtiger als die reine Gesamtquote ist deshalb die Frage: Für welchen Standort und für welches Studium trittst du an? Denn die Ranglisten werden je Standort und je Studium gebildet. Humanmedizin und Zahnmedizin werden also nicht einfach in einen Topf geworfen.
Rechnerische Chancen nach Standort
| Standort | Anmeldungen 2026 | Studienplätze 2026 | Rechnerische Orientierung |
|---|---|---|---|
| MedUni Wien | 8.235 | 784 | ca. 9,5 % |
| MedUni Innsbruck | 3.532 | 430 | ca. 12,2 % |
| MedUni Graz | 2.824 | 406 | ca. 14,4 % |
| JKU Linz | 2.289 | 330 | ca. 14,4 % |
Diese Prozentwerte sind keine offiziellen Erfolgsquoten. Sie sind eine einfache Rechnung aus Anmeldungen und Plätzen. Die tatsächliche Vergabe hängt vom Testergebnis, der Rangliste, dem Kontingent und der Studienrichtung ab. Außerdem treten erfahrungsgemäß nicht alle angemeldeten Personen tatsächlich zum Test an.
Ja-Nein-Check: Bist du schon sinnvoll vorbereitet?
Ja, wenn diese Punkte zutreffen
- Du kennst die Gewichtung: Du weißt, dass BMS und KFF beim MedAT-H besonders stark zählen.
- Du trainierst unter Zeitdruck: Du übst nicht nur gemütlich, sondern simulierst echte Belastung.
- Du nutzt offizielle Materialien: Du arbeitest mit VMC, offiziellen Informationen und erklärten Testformaten.
- Du hast deine Schwächen erkannt: Du weißt, ob du eher in Chemie, Figuren, Textverständnis, SEK oder Zeitmanagement verlierst.
- Du hast einen Plan B: Du willst Medizin, aber du weißt auch, was du machst, wenn es 2026 nicht reicht.
Du solltest dringend nachschärfen, wenn …
- du nur Biologie lernst: Der MedAT ist deutlich breiter als ein Biologietest.
- du KFF kaum geübt hast: KFF zählt beim MedAT-H stark und braucht Routine.
- du noch nie einen längeren Probedurchgang gemacht hast: Dann weißt du nicht, wie du auf Testdauer und Druck reagierst.
- du bei Zahnmedizin Manuelle Fertigkeiten aufschiebst: Dieser Bereich braucht praktische Wiederholung.
Humanmedizin oder Zahnmedizin: Wo ist der Unterschied?
Humanmedizin
Für Humanmedizin wird der MedAT-H verwendet. Dieser besteht aus vier großen Bereichen: Basiskenntnistest Medizinische Studien, Textverständnis, Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Sozial-emotionale Kompetenzen.
Zahnmedizin
Für Zahnmedizin ist der MedAT-Z großteils gleich aufgebaut. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass Textverständnis und die Aufgabengruppe Implikationen erkennen durch den Testteil Manuelle Fertigkeiten ersetzt werden. Dort kommen Drahtbiegen und Formen spiegeln vor.
Warum das wichtig ist
Wer Humanmedizin und Zahnmedizin gedanklich gleich vorbereitet, übersieht einen entscheidenden Unterschied. Für Zahnmedizin braucht es zusätzlich feinmotorische und räumlich-praktische Vorbereitung. Wer diesen Bereich zu spät ernst nimmt, verliert wertvolle Chancen.
Studienplätze 2026 nach Universität und Studium
| Universität | Humanmedizin | Zahnmedizin | Gesamt |
|---|---|---|---|
| MedUni Wien | 704 | 80 | 784 |
| MedUni Innsbruck | 390 | 40 | 430 |
| MedUni Graz | 382 | 24 | 406 |
| JKU Linz | 330 | 0 | 330 |
| Gesamt | 1.806 | 144 | 1.950 |
Anmeldungen 2026 nach Standort
| Standort | Humanmedizin | Zahnmedizin | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Wien | 7.214 | 1.021 | 8.235 |
| Innsbruck | 3.124 | 408 | 3.532 |
| Graz | 2.564 | 260 | 2.824 |
| Linz | 2.289 | nicht angeboten | 2.289 |
Was die 16.880 Anmeldungen wirklich bedeuten
Mehr Konkurrenz als 2025
2025 gab es 15.668 verbindliche Anmeldungen. Für 2026 sind es 16.880. Das bedeutet einen Anstieg um 1.212 Anmeldungen. Gleichzeitig wurden die Studienplätze von 1.900 auf 1.950 erhöht. Der Zuwachs bei den Anmeldungen ist also deutlich größer als der Zuwachs bei den Plätzen.
Wien bleibt der größte Standort
Die MedUni Wien hat mit 8.235 Anmeldungen den größten Bewerber:innenpool. Das liegt auch daran, dass Wien die meisten Plätze bietet. Trotzdem ist die Konkurrenz dort rein rechnerisch besonders hoch.
Graz und Linz wirken rechnerisch etwas günstiger
Graz und Linz haben im einfachen Verhältnis von Anmeldungen zu Plätzen bessere rechnerische Werte als Wien. Das heißt aber nicht automatisch, dass der Test dort „leichter“ ist. Der Test selbst ist an allen Standorten gleich, und die Rangreihung erfolgt standortbezogen.
Zahnmedizin bleibt besonders eng
Für Zahnmedizin gibt es nur 144 Plätze in Österreich. Zusätzlich unterscheidet sich der Test durch Manuelle Fertigkeiten. Wer Zahnmedizin wählt, sollte deshalb sehr genau prüfen, ob diese Richtung wirklich passt und ob die zusätzliche Vorbereitung realistisch ist.
Was kommt beim MedAT-H 2026 vor?
Basiskenntnistest Medizinische Studien
Der BMS prüft schulisches Vorwissen aus Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. Dieser Teil ist für viele der sichtbarste Lernblock, weil er am ehesten klassischem Stofflernen ähnelt.
Worauf du beim BMS achten solltest
- Biologie: Häufig ist Biologie der umfangreichste Teilbereich. Wichtig sind Grundlagen, Zusammenhänge und sicheres Verständnis statt bloßes Auswendiglernen einzelner Begriffe.
- Chemie: Viele verlieren hier Punkte, weil Grundlagen nicht sauber sitzen. Wer Chemie in der Schule lange nicht intensiv hatte, sollte früh wiederholen.
- Physik: Formeln allein reichen nicht. Entscheidend ist, ob du Aufgaben schnell verstehst und anwenden kannst.
- Mathematik: Die Aufgaben verlangen keine höhere Universitätsmathematik, aber solide, schnelle und fehlerarme Grundlagen.
Textverständnis
Der Testteil Textverständnis kommt bei Humanmedizin vor. Er prüft, ob du Texte genau, schnell und sinnvoll erfassen kannst. Dieser Teil wird oft unterschätzt, weil viele glauben, Lesen könne man ohnehin. Unter Testbedingungen ist das aber deutlich anspruchsvoller.
Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten
Dieser Bereich prüft kognitive Basisfähigkeiten. Dazu gehören Figuren zusammensetzen, Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit, Gedächtnis und Merkfähigkeit sowie Implikationen erkennen. Hier reicht reines Faktenlernen nicht aus. Man muss Aufgabenprinzipien verstehen und unter Zeitdruck sauber arbeiten.
Die KFF-Aufgabengruppen im Überblick
- Figuren zusammensetzen: Trainiert räumliches Vorstellungsvermögen und das Erkennen von Formen.
- Gedächtnis und Merkfähigkeit: Prüft, ob man sich Informationen einprägen und später korrekt wiedererkennen kann.
- Zahlenfolgen: Verlangt das Erkennen von Regeln und Mustern.
- Wortflüssigkeit: Prüft den flexiblen Abruf sprachlicher Informationen.
- Implikationen erkennen: Prüft logisches Schlussfolgern aus Aussagen.
Sozial-emotionale Kompetenzen
Dieser Teil umfasst Emotionen erkennen, Emotionen regulieren und Soziales Entscheiden. Er ist wichtig, weil Medizin nicht nur Faktenwissen, sondern auch Umgang mit Menschen, Situationen und Entscheidungen verlangt.
Was kommt beim MedAT-Z 2026 vor?
Der große Unterschied: Manuelle Fertigkeiten
Beim MedAT-Z für Zahnmedizin werden Textverständnis und Implikationen erkennen durch Manuelle Fertigkeiten ersetzt. Dazu gehören Drahtbiegen und Formen spiegeln. Dieser Bereich sollte nicht erst kurz vor dem Test ausprobiert werden.
Warum Zahnmedizin eine andere Vorbereitung braucht
Zahnmedizin verlangt nicht nur medizinisches Wissen und kognitive Leistung, sondern auch feinmotorische und räumlich-praktische Fähigkeiten. Wer sich nur wie für Humanmedizin vorbereitet, lässt einen wichtigen Testbereich offen.
Gewichtung beim MedAT-H
| Testteil | Gewichtung | Vorbereitungslogik |
|---|---|---|
| BMS | 40 % | Stoffaufbau, Wiederholung, Verständnis und MC-Training |
| Textverständnis | 10 % | Lesestrategie, Konzentration, genaue Aufgabenanalyse |
| KFF | 40 % | Aufgabenprinzipien, Routine, Zeitdruck, Mustererkennung |
| SEK | 10 % | Aufgabenlogik verstehen, nicht nur intuitiv antworten |
Warum BMS und KFF besonders wichtig sind
BMS und KFF zählen beim MedAT-H jeweils 40 Prozent. Zusammen machen sie also 80 Prozent des Gesamtwerts aus. Das bedeutet nicht, dass Textverständnis und Sozial-emotionale Kompetenzen unwichtig wären. Aber wer in BMS und KFF stark schwächelt, macht sich den Weg zum Studienplatz sehr schwer.
Wie wird der MedAT ausgewertet?
Die Rangliste entsteht aus dem erzielten Gesamtwert. In BMS, Textverständnis und KFF werden richtige Antworten mit einem Punkt bewertet, falsche Antworten mit null Punkten. Im Bereich Sozial-emotionale Kompetenzen ist die Auswertung spezieller, vor allem bei der Aufgabengruppe Soziales Entscheiden.
Gibt es Minuspunkte?
Bei den Multiple-Choice-Aufgaben gibt es keine Minuspunkte für falsche Antworten. Das heißt aber nicht, dass wahlloses Raten eine gute Strategie ist. Wer Aufgaben sicher ausschließen kann, kann gezielter entscheiden. Wer völlig planlos rät, verschenkt oft Zeit und Konzentration.
Was sagen offizielle Stellen und Expert:innen?
| Name / Organisation | Aussage und Einordnung |
|---|---|
| Medizinische Universitäten Wien, Innsbruck, Graz und JKU Linz | Die gemeinsame Medieninformation zeigt: Die Nachfrage steigt deutlich. 16.880 Anmeldungen bei 1.950 Plätzen bedeuten, dass der MedAT 2026 weiterhin ein stark umkämpftes Auswahlverfahren bleibt. |
| MedAT-Testentwickler:innen / offizielle MedAT-Unterlagen | Die offiziellen Vorbereitungsmaterialien im VMC sind zentral, weil sie von den Testentwickler:innen erstellt oder autorisiert sind. Nicht autorisierte Materialien können nicht garantieren, dass sie wirklich passend auf den Test vorbereiten. |
| Medizinische Universitäten und JKU Linz zur Testvorbereitung | Die Universitäten distanzieren sich ausdrücklich von nicht autorisierten kommerziellen und nicht-kommerziellen Vorbereitungskursen und Materialien. Vorbereitung ist sinnvoll, sollte aber nicht blind auf teure Kurse gestützt werden. |
| Österreichische Gesundheitskasse | Die ÖGK bewirbt 2026 insgesamt 13 gewidmete Studienplätze und verbindet diese mit einer langfristigen Perspektive im österreichischen Gesundheitssystem, etwa später in einer Kassenpraxis oder Einrichtung der ÖGK. |
| medizinstudieren.at | Die offiziellen Tipps betonen auch einen Plan B. Wegen der hohen Nachfrage können nicht alle Interessierten sofort Medizin studieren; ein Alternativplan kann den Druck in der Vorbereitung senken. |
Wie bereitet man sich auf den MedAT 2026 sinnvoll vor?
1. Erst Überblick, dann Detailplan
Viele beginnen mit Biologie oder kaufen sofort Unterlagen. Sinnvoller ist zuerst ein Überblick: Welche Testteile gibt es? Wie sind sie gewichtet? Wo bist du stark? Wo verlierst du regelmäßig Punkte?
2. BMS nicht unterschätzen
BMS wirkt wie klassisches Lernen, ist aber unter Zeitdruck anders. Es reicht nicht, Schulstoff zu kennen. Du musst Multiple-Choice-Fragen schnell, genau und mit möglichst wenig Unsicherheit lösen.
3. KFF regelmäßig trainieren
Kognitive Fähigkeiten lassen sich nicht wie Vokabeln auswendig lernen. Trotzdem hilft Training, weil du Aufgabenprinzipien verstehst, Routinen aufbaust und Zeitdruck besser kontrollierst.
4. Textverständnis nicht nebenbei behandeln
Viele Bewerber:innen denken, Textverständnis sei der einfachste Teil. Das kann täuschen. Lange Texte, Zeitdruck und genaue Fragestellungen führen schnell zu Fehlern. Lesen allein reicht nicht, man muss prüfungsnah lesen.
5. SEK mit Aufgabenlogik üben
Sozial-emotionale Kompetenzen sollten nicht nur intuitiv beantwortet werden. Es geht darum, die Aufgabenlogik zu verstehen und situationsangemessen zu entscheiden. Gerade hier helfen offizielle Erklärungen und Übungsmaterialien.
6. Bei Zahnmedizin früh mit Manuellen Fertigkeiten beginnen
Drahtbiegen und Formen spiegeln sind keine Bereiche, die man am Vorabend noch schnell „durchliest“. Wer Zahnmedizin anstrebt, sollte diesen Bereich früh praktisch trainieren.
Ein realistischer Lernplan bis 3. Juli 2026
| Phase | Zeitraum | Fokus |
|---|---|---|
| Phase 1 | Jetzt bis Mitte Mai | Stoffüberblick, BMS-Grundlagen, erste KFF-Routine, Testteile verstehen |
| Phase 2 | Mitte Mai bis Anfang Juni | Gezieltes Training nach Schwächen, MC-Aufgaben, Wiederholung der Kernfächer |
| Phase 3 | Juni | Probedurchgänge, Zeitmanagement, Fehleranalyse, SEK und Textverständnis festigen |
| Phase 4 | Letzte Woche | Keine neue Stoffflut, Schlaf, Testtag-Organisation, leichte Wiederholung |
Was sind häufige Fehler in der Vorbereitung?
- Nur BMS lernen: BMS ist wichtig, aber KFF zählt beim MedAT-H gleich stark. Wer KFF vernachlässigt, verliert oft entscheidende Punkte.
- Zu spät mit Zeitdruck üben: Wissen allein reicht nicht. Der Test verlangt schnelle und stabile Leistung über viele Stunden.
- Teure Kurse mit Sicherheit verwechseln: Vorbereitungskurse können individuell helfen, aber sie garantieren keinen Studienplatz und sind nicht automatisch offiziell autorisiert.
- Keinen Plan B haben: Der MedAT ist stark umkämpft. Ein realistischer Alternativplan nimmt Druck und hilft, klarer zu lernen.
- Zahnmedizin wie Humanmedizin vorbereiten: Wer MedAT-Z schreibt, muss die Manuellen Fertigkeiten ernst nehmen.
Unsicherheiten und häufige Fragen – Klare Antworten
- Wie hoch sind die Chancen beim MedAT 2026? Die Chancen hängen von Standort, Studienrichtung, Kontingent und Testergebnis ab. Die reine Gesamtquote ist nur eine grobe Orientierung.
- Wie viele Anmeldungen gibt es für MedAT 2026? 2026 gibt es 16.880 verbindliche Anmeldungen für Human- und Zahnmedizin.
- Wie viele Plätze gibt es in Wien, Graz, Innsbruck und Linz? Wien hat 784 Plätze, Innsbruck 430, Graz 406 und Linz 330.
- Was kommt beim MedAT-H vor? BMS, Textverständnis, Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Sozial-emotionale Kompetenzen.
- Was kommt beim MedAT-Z vor? Großteils dieselben Bereiche wie beim MedAT-H, aber mit Manuellen Fertigkeiten statt Textverständnis und Implikationen erkennen.
- Gibt es Minuspunkte beim MedAT? Bei den Multiple-Choice-Aufgaben gibt es keine Minuspunkte für falsche Antworten.
- Wann kommen die MedAT-Ergebnisse 2026? Die Ergebnisse werden in der 32. Kalenderwoche 2026 bekannt gegeben.
Gewidmete Studienplätze: zusätzliche Chance oder Verpflichtung?
2026 stehen bis zu 87 Humanmedizinplätze für Aufgaben im öffentlichen Interesse zur Verfügung. Solche Plätze können über Bundesländer, die Österreichische Gesundheitskasse, das Bundesministerium für Inneres oder das Bundesministerium für Landesverteidigung vergeben werden.
Wichtig ist: Diese Plätze sind keine einfache Abkürzung ohne Leistung. Bewerber:innen müssen regulär am MedAT-H teilnehmen, sich fristgerecht anmelden, eine Vereinbarung mit einer Institution abschließen und eine Mindestleistung erreichen. Außerdem ist damit eine Verpflichtung verbunden, später Aufgaben im öffentlichen Interesse tatsächlich zu erbringen.
Was passiert am Testtag?
Der MedAT findet am 3. Juli 2026 an allen Standorten gleichzeitig statt. Der Test selbst ist gleich, auch wenn die konkrete Organisation vor Ort wegen unterschiedlicher Räume und Logistik leicht unterschiedlich sein kann. Innerhalb eines Testortes gelten dieselben Bedingungen für alle Teilnehmenden.
Was du vor dem Testtag klären solltest – Information & Vorbereitung
- Testort: Prüfe genau, wo du antreten musst und wie du rechtzeitig hinkommst.
- Unterlagen: Lies die Informationen deines Standorts genau, damit Ausweis, Einladung und erlaubte Dinge passen.
- Antwortbogen: Das korrekte Markieren ist entscheidend, weil nur Markierungen am Antwortbogen für die Auswertung herangezogen werden.
- Pausen und Energie: Der MedAT ist lang. Schlaf, Essen und ruhige Planung sind Teil der Vorbereitung.
Was passiert nach dem MedAT?
Ergebnis und Rangliste
Nach der Auswertung entsteht für jede Studienrichtung an jedem Standort eine Rangliste. Die Studienplätze gehen grundsätzlich an jene Personen, die in der jeweiligen Rangliste auf den ersten Plätzen liegen und die Voraussetzungen erfüllen.
Nachrücken
Nachrücken kann vorkommen, betrifft aber realistisch nur wenige Personen unmittelbar nach den vergebenen Plätzen. Offizielle Stellen veröffentlichen keinen laufenden Stand des Nachrückverfahrens. Wer knapp nicht aufgenommen wurde, sollte trotzdem E-Mails und Online-Account im Blick behalten.
Ergebnis gilt nur für dieses Studienjahr
Das Testergebnis und ein mögliches Studienplatzangebot gelten nur für das Studienjahr, für das die Anmeldung erfolgt ist. Wer im nächsten Jahr wieder antreten möchte, muss das Verfahren erneut durchlaufen.
Fazit: Was zählt jetzt bis zum 3. Juli?
Der MedAT 2026 ist nicht durch Panik, sondern durch Struktur zu bewältigen. Die Zahlen zeigen klar: Die Konkurrenz ist hoch, aber der Test ist planbar. Wer jetzt die offiziellen Testteile versteht, die Gewichtung ernst nimmt und nicht nur in einem Bereich lernt, nutzt die verbleibende Zeit deutlich besser.
Besonders wichtig sind drei Dinge: BMS und KFF konsequent trainieren, offizielle Vorbereitungsunterlagen nutzen und die eigene Teststrategie rechtzeitig unter Zeitdruck prüfen. Für Zahnmedizin kommt zusätzlich hinzu, die Manuellen Fertigkeiten nicht zu unterschätzen. Der 3. Juli 2026 ist kein Zufallstest – aber ein Test, bei dem Vorbereitung, Ruhe und gute Prioritäten entscheidend sind.
FAQ zum MedAT 2026
Wann findet der MedAT 2026 statt?
Der MedAT 2026 findet am Freitag, 3. Juli 2026, gleichzeitig in Wien, Innsbruck, Graz und Wels für den Standort Linz statt.
Wie viele Anmeldungen gibt es für den MedAT 2026?
Für den MedAT 2026 gibt es 16.880 verbindliche Anmeldungen. Im Vorjahr waren es 15.668.
Wie viele Studienplätze gibt es 2026?
Für Humanmedizin und Zahnmedizin stehen 2026 insgesamt 1.950 Studienplätze zur Verfügung. Davon sind 1.806 für Humanmedizin und 144 für Zahnmedizin vorgesehen.
Wie hoch sind die Chancen beim MedAT 2026?
Rein rechnerisch liegt die Gesamtchance bei rund 11,6 Prozent, wenn man Anmeldungen und Plätze gegenüberstellt. Die echte Chance hängt aber von Standort, Studienrichtung, Kontingent, Testleistung und tatsächlicher Teilnahme ab.
Was kommt beim MedAT-H vor?
Der MedAT-H besteht aus Basiskenntnistest Medizinische Studien, Textverständnis, Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Sozial-emotionalen Kompetenzen.
Was ist der Unterschied zwischen MedAT-H und MedAT-Z?
Der MedAT-Z für Zahnmedizin ist großteils gleich aufgebaut, ersetzt aber Textverständnis und Implikationen erkennen durch Manuelle Fertigkeiten mit Drahtbiegen und Formen spiegeln.
Gibt es Minuspunkte beim MedAT?
Bei den Multiple-Choice-Aufgaben gibt es keine Minuspunkte für falsche Antworten. Falsche oder nicht beantwortete Aufgaben bringen aber keine Punkte.
Wann kommen die MedAT-Ergebnisse 2026?
Die Ergebnisse sollen in der 32. Kalenderwoche 2026 bekannt gegeben werden. Die Verständigung erfolgt per E-Mail und über den Online-Account.
Sind Vorbereitungskurse notwendig?
Nicht zwingend. Die Universitäten stellen offizielle, kostenfreie Vorbereitungsunterlagen über den VMC bereit und distanzieren sich von nicht autorisierten Kursen und Materialien. Wer einen Kurs nutzt, sollte ihn kritisch prüfen.
Was ist kurz vor dem MedAT am wichtigsten?
Kurz vor dem Test sollte man keine völlig neuen Stoffmassen mehr beginnen. Sinnvoller sind Probedurchgänge, Wiederholung der eigenen Fehler, Antwortbogen-Routine, Schlaf und klare Organisation für den Testtag.
Quellen
- MedUni Wien: MedAT-Aufnahmeverfahren 2026 – Offizielle gemeinsame Medieninformation zu 16.880 Anmeldungen, 1.950 Studienplätzen, Standortzahlen, Testtag und Ergebniswoche.
- medizinstudieren.at: Studienplätze – Offizielle Übersicht zu Studienplatzvergabe, Humanmedizin, Zahnmedizin, Standorten und Kontingentregelung.
- medizinstudieren.at: Testinhalte Humanmedizin – Testteile, Aufgabengruppen und Gewichtung des MedAT-H.
- medizinstudieren.at: Testtag 2026 – Offizielle Informationen zu Testtag, Standorten, Organisation und Ranglistenlogik.
- medizinstudieren.at: Vorbereitungsunterlagen – Kostenfreie offizielle Materialien im Virtuellen Medizinischen Campus und Hinweise zur Vorbereitung.
- medizinstudieren.at: Tipps und Tricks – Offizielle Vorbereitungshinweise, Antwortbogen, Minuspunkte, Lernlogik und Plan-B-Hinweis.
- medizinstudieren.at: Testergebnisse und Nachrückung – Informationen zu Ranglisten, Ergebnisbekanntgabe, Online-Account und Nachrückung.
- ÖGK: Mein ÖGK-Medizinstudium – Informationen zu gewidmeten Studienplätzen der Österreichischen Gesundheitskasse und zur beruflichen Perspektive im öffentlichen Gesundheitssystem.













